Wer sich mit Geographie ein wenig auskennt hat sicher schon mal vom “Pacific Ring of Fire” gehört. Allen anderen sei gesagt: Da tummeln sich irgendwie so um die 2/3 aller Vulkane.

Weil wir uns momentan in diesem Gebiet aufhalten, haben wir also häufiger einen schönen Vulkan im Blick.

In Leon in Nicaragua bieten sie allerdings nicht nur Vulkanbesteigungen an, sondern auch ein Vergnügen der besonderen Art: Volcano Boarding!

Klare Sache dass wir uns das nicht entgehen lassen wollten und eine Tour auf den Cerro Negro (den schwarzen Berg) buchten. Der Vulkan ist mit 165 Jahre ein absolutes Baby und in dieser Zeit 32 Mal ausgebrochen. Zum letzen Mal wohl 1999.

Er ist aber nach wie vor aktiv und könnte sozusagen täglich ausbrechen. Er ist so heiß dass wenn man nur 2 cm nach unten gräbt, sich richtig ordentlich die Finger verbrennt. Gestern hat er aber nur geraucht und deshalb sind wir mit einer Gruppe von 21 Leuten hoch marschiert, um uns danach todesmutig nach unten zu boarden.

Interessanterweise boardete aber keiner außer uns beiden. Beim Start der Tour kann man wählen ob man auf einem Art Schlitten sitzend oder eben auf einem Sandboard stehend das Abenteuer wagen will. Obwohl Annette noch nie auf irgend einem Board stand, entschied sie sich (genau wie ich) für das Sandboard. Wenn schon, denn schon!

Ich muss gestehen, ich hatte es mir etwas leichter vorgestellt Im Gegensatz zu Schnee oder Sand, ändert sich die Beschaffenheit des Vulkans ständig. Eben ist er noch hart mit leichtem Geröll und im nächsten Moment fährt man in einen tiefen Steinhügel. Carven ist hier auch nicht möglich und so schlittert man mehr oder weniger zick-zack das Lava Gestein herunter oder kullert wie Annette einfach Kopfüber nach unten.

Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und hey – wir sind nen Vulkan geboardet! 🙂

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