Panamericana Roadtrip Länderinformationen für Selbstfahrer

// Alles um die eigene Panamericana Tour zu planen

Ihr wollt vorbereitet sein und..

  • wollt wissen wie der Grenzübertritt von Mexiko nach Guatemala abläuft?
  • fragt euch wie ihr in den USA das Wasser im Camper auffüllen könnt?
  • findet nirgends verlässliche Informationen wie man das berühmte Darien Gap überwindet und sein Fahrzeug von Panama nach Kolumbien verschiffen kann?
  • fragt euch was so eine Welt- / Südamerika- / Panamericana Reise kostet?
  • Und überhaupt, wie läuft das mit de..

Stop, sucht nicht weiter! Hier posten wir alle Informationen die ihr braucht.

 

Ihr findet hier alle relevante Länderinformationen, die euch helfen euren eigenen Panamericana Road Trip perfekt zu planen!

 

Grenzübertritte, Versicherung, Spritkosten, Wasserversorgung, Straßenverhältnisse, detaillierte Aufschlüsselungen der Kosten .. alles da – und keine Angst, es bleibt trotzdem noch genügend Abenteuer über.

| USA |

Grenzübertritt / Formalitäten

Da unser Panamericana Road Trip in den USA begonnen hat, sind wir nicht über dem Landweg von Canada eingereist sondern ganz langweilig von Deutschland aus eingeflogen.

Über die Einreise per KFZ kann ich daher nichts schreiben.

Wir haben unser Fahrzeug an die Westküste, nach Port Hueneme bei Los Angeles, verschifft und sind mit dem Flugzeug eingereist. Für deutsche Staatsbürger ist eine visumfreie Einreise in die USA möglich, wir können an dem Visa Waiver Programm teilnehmen. Die ESTA Genehmigung kann Online, vor Reiseantritt, beantragt werden.

Ein Problem daran ist, dass bereits bei der Einreise ein Ausreisezeitpunkt feststehen muss. Diesen können wir als Selbstfahrer schlecht kalkulieren und schon gar nicht nachweisen. Es ist also zu empfehlen ein Hin- und Rückflugticket zu kaufen und den Rückflug verfallen zu lassen.

KFZ Versicherung

Die KFZ Versicherung für die USA kann bereits online aus Deutschland abgeschlossen werden.

Wir haben die Auslands KFZ Haftpflichtversicherung für unseren VW T4 bei einem kleineren Versicherer, Karl-Heinz Nowag, abgeschlossen.

Detaillierter habe ich das unter Dokumente beschrieben.

Verkehr

Der Straßenverkehr in den USA ist vom Volumen natürlich heftig aber stellt normale Fahrer vor keinerlei Schwierigkeiten. Straßen mit 10 Spuren sind sicher mächtig wenn man sie sieht, für das Fahren selbst stellt es aber keinen Unterschied da.

Erwähnenswert sind die Car Pool Lanes die von Fahrzeugen mit wenigstens zwei Insassen befahren werden dürfen. Dort lässt es sich meist erheblich schneller voran kommen da die Amis tatsächlich größtenteils alleine fahren.

Der öffentliche Nahverkehr in den Städten der USA ist, entgegen seinem Ruf, ausreichend gut und man kommt mit Metro und Bus schnell voran.

Geld / Kosten

Wer hätte es gedacht, in den USA gibts den US-Dollar. Während unseres Besuchs 2014 bekam man für ca. 75 Euro Cent einen US Dollar.

Die Lebenshaltungskosten sind in den meisten Teilen der USA mit Deutschland vergleichbar. Wir waren während dieses Trips nur im Südwesten unterwegs und dort bezahlt man die wie von Deutschland gewohnten Preise für Güter des täglichen Bedarfs.

Benzin bzw. Diesel ist dagegen deutlich billiger und liegt umgerechnet bei unter 1 Euro pro Liter.

Klamotten/Kleidung kann man zu deutlich günstigeren Preisen einkaufen. Die Preise für Elektronik unterscheiden sich nur geringfügig.

Unsere Gesamtausgaben in den USA im Detail: 

Ausgabentyp Februar März April komplett
Auto Diesel 0 571,4 160,02
Auto Maut 0 5 5
Auto Parken 0 0 14,45
Auto Pflege 0 0 1,5
Auto Reparatur 0 0 107,23
Auto Verschiffung 0 928,35 0
Auto Versicherung 0 0 164
Gesamtkosten Auto: 0 1504,75 452,2
Essen 177,53 1210,91 366,17
Freizeit & Sport 60 260 40,1
Gebühren National Park 5,5 89,75 10
Haushaltswaren 0 616,19 4,95
Kleidung, Kosmetik 5,75 122,05 230,74
Kommunikation & Post 0 32,97 29,65
Literatur 0 0 30,15
Technik 0 370,72 0
Unterkunft 302,51 499 0
Verkehrsmittel öffentlich 92 210 0
Gesamtkosten inkl. Auto: 643,29 4916,34 1163,96
Gesamtkosten in EUR: 482,47 € 3.687,26 € 872,97 € 5.042,69 €

 

Info: Wir haben unser Fahrzeug komplett leer verschifft und uns sämtliches Zubehör (Küchenzeugs, Stühle, Grill usw.) daher in den USA gekauft. Zudem mussten wir die ersten Wochen auf Kalle warten und mussten daher im Hotel schlafen und viel auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen.

Einkaufen

Einkaufen in den USA unterscheidet sich nur in einem Punkt vom Shoppen in Deutschland.

Alles ist einfach viel größer!

Einfach “normale” Supermärkte findet man selten. Entweder man hat den kleinen Laden an der Ecke oder die fette Mall bzw. Einkaufszentren wie Walmart und Konsorten.

Für deutsche Verhältnisse ist das kassieren sehr gemächlich und stressfrei. Zudem bekommt man seine Einkäufe direkt eingepackt und wenn man ordentlich geschoppt hat auch zum Wagen getragen.

In vielen Einkaufsmärkten gibt es elektrisch betriebene Einkaufshilfen für körperlich eingeschränkte Kunden, die man aber auch als nicht Behinderter nutzen kann wenn man möchte. Hierzu gibt es auch ein Video auf unserer Facebook Seite.

Viele Geschäfte haben 24/7, also jeden Tag rund um die Uhr geöffnet.

Essen / Wasser

Das Essen in den USA wird tatsächlich von Fast-Food Ketten dominiert. Um ordentliche Restaurants zu finden die gutes und bekömmliches Essen zubereiten, muss man schon etwas die Augen offen halten.

Ansonsten gibt es natürlich alles was das Herz begehrt. Selbst die Einkaufsmöglichkeiten in einigen National Parks lassen keine Wünsche offen. Außer dem, dass das Zeug gefällig günstiger sein sollte vielleicht. Im Yosemite National Park beispielsweise kann man vom Steak bis zum Frischkäse alles kaufen.

Was das Brot angeht werden viele wissen dass die Amerikaner es gerne etwas weicher mögen. Ein schönes frisches knackiges Bauernbrot wird sich sicherlich nicht auftreiben lassen.

Wasser kann man an “Zapfsäulen” auffüllen oder die Gallonen fertig befüllt kaufen. Eine Gallone fasst ca. 4 Liter und ist günstig zu kaufen. Es gibt große Behälter die 5 Gallonen fassen, so kann man immer schnell und unkompliziert befüllen. Wir haben in Kalle einen 50L Frischwassertank, den wir entweder mit Gallonen füllten oder auf den Campingplätzen in den National Parks direkt mit dem Schlauch betanken konnten. Die Wasserversorgung in den USA, selbst in nahezu allen National Parks (zB nicht im Joshua Tree NP) ist also selbstverständlich kein Problem.

Übernachten / Sicherheit

Das Angebot an Campingplätzen in den USA ist überragend. Camping ist in den Staaten definitiv problemlos möglich und sehr gut ausgebaut. Stellplätze finden sich zu genüge.

// Wie funktioniert das mit dem Camping innerhalb der Nationalparks?

Es gibt drei Arten von Campingplätzen in den Parks. Auf allen finden sich Feuerstellen und die Möglichkeit seinen Müll zu entsorgen. Die Preise sind von Park zu Park unterschiedlich in der Regel kosten die besseren Plätze um die $25 und die einfacheren um die $15 pro Nacht.

1. Reservierungspflichtige Plätze

Das ist eigentlich nicht ganz richtig denn man kann durchaus auch ohne eine Reservierung auf diesen Plätzen campen nur sind in der Regel keine Campsites (also Stellplätze) verfügbar. Bezahlt wird direkt bei der Einfahrt in den Campingplatz. Einige der Plätze sind oft mit Stromanschlüssen und selten sogar mit Wifi ausgestattet. Die Sanitären Einrichtungen sind meistens einfach aber bieten fließend Wasser und normale saubere Toiletten. Hin und wieder gibt es Warmes Wasser und Duschen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sein (Trink)Wasser aufzufüllen und, falls vorhanden, seine Campingtoilette zu leeren.

2. First Come, First Serve

Auf diesen Plätzen ist es nicht möglich sich Stellplätze vorab zu reservieren und es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das Freihalten von Plätzen für andere ist in den Regeln untersagt aber nicht unüblich. Die Plätze sind selbstverwaltet und man wird nicht abkassiert sondern nimmt sich ein Formular bei der Einfahrt auf den Campground und füllt dort einige Daten wie das Tagesdatum, die gewünschte Anzahl an Nächten, Platznummer, Nummernschild und Namen aus und klemmt diesen Zettel dann an eine Art Reißbrett das, mit der Campsite Nummer versehen, am entsprechenden Stellplatz steht. Dem Zettel liegt zudem ein Kuvert bei auf dem man die selben Infos nochmals einträgt und zusätzlich die entsprechende Gebühr hinterlegt. Dieses Kuvert wirft man dann in die Kästen am Campground Eingang.

Diese Plätze sind meist sehr einfach und haben unter Umständen kein fließend Wasser, Plumpsklos und auf keinen Fall ist Strom verfügbar. Campingbänke und Feuerstellen mit Grillrost sind vorhanden. Falls fließend Wasser vorhanden ist gibt es häufig auch Stellen um sein (Trink)Wasser aufzufrischen und, falls vorhanden, seine Campingtoilette zu leeren.

3. Freie Campingplätze

Einige Parks verfügen über kostenlose Campingplätze. Diese sind im Wesentlichen nur freigegebene Flächen um sein Zelt aufzustellen bieten aber immerhin den Luxus eines Plumpsklos und einer Feuerstelle. Diese Plätze sind meist nicht mit einem Fahrzeug erreichbar.

Zusätzlich finden sich außerhalb der Parks viele freie Campgrounds und private RV Parks. Häufig sehr gut ausgestattet mit anliegendem Restaurant, Strom, WiFi, Warmem Wasser, Duschen und der Möglichkeit seine Wäsche zu waschen.

Wer bereits im Park ist und keinen Stellplatz findet kann sich theoretisch auf einen der Parkplätze bei einem Trailhead stellen. Bei den größeren Trailheads gibt es ebenfalls einfache Toiletten und häufig auch Frischwasser. Sofern man sich spät Abends hinstellt und früh am Morgen wieder auf den Beinen ist sollte man nicht unangenehm auffallen und spart sich so die Übernachtungsgebühr. Will man wirklich nur Schlafen ist das eine perfekte Alternative. Offiziell erlaubt ist es aber nicht.

 

// Camping außerhalb der Nationalparks

Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache aber da Kalle ein T4 Bus ist, der für Amerikanische Verhältnisse kompakte Maße besitzt konnten wir uns auch außerhalb der Campingplätze überall problemlos über Nacht hinstellen.

So haben wir zum Beispiel in San Francisco direkt mit Blick auf die Golden Gate Bridge geschlafen oder auf der Big Sur unter einem Leuchtturm, um zwei schöne Beispiele zu nennen.

Wir wurden einmal von einer Polizistin angesprochen, doch solange man nicht länger stehen bleibt, kein Dreck macht und niemanden behindert, ist es kein Problem und völlig legal.

Internet

Tatsächlich ist die Internetgeschwindigkeit in vielen Teilen der USA nicht so flott wie ich erwartet hatte. Das anbieten von WLAN Zugängen gehört aber in jedem Cafe, Restaurant und Hotel zum Service und einen Internetzugang findet man überall.

Die Netzabdeckung ist aufgrund der Weite des Landes und der Abgeschiedenheit mancher Orte wechselhaft aber noch gut.

kommt bald | Mexico |

Grenzübertritt / Formalitäten

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KFZ Versicherung

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Verkehr

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Geld / Kosten

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Einkaufen

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Essen / Wasser

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Übernachten / Sicherheit

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| Belize |

2 Kommentar bisher

  1. Frank Boscheinen via Facebook Autor Juli 21, 2014 (8:49 pm)

    Genial, wir haben uns gestern erst gefragt, was so eine Tour wohl kostet. Gehe ich recht der Annahme, dass in der Liste die Preise erst Dollar sind und dann unten in Euro verrechnet werden?

    Antwort an Frank Boscheinen via Facebook
  2. Frank Boscheinen via Facebook Autor Juli 22, 2014 (8:38 pm)

    Mutschas Graztzias Señor.

    Antwort an Frank Boscheinen via Facebook

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